<edition W3.de>

Hinweis: Bei der hier zur Verfügung gestellten BITV handelt es sich um eine nichtamtliche Fassung, die aufgrund ihrer thematischen Nähe zu Webstandards, insbesondere den Zugänglichkeitsrichtlinien für Web-Inhalte, zu Informationszwecken hier angeboten wird. Die amtliche Fassung entnehmen Sie bitte dem Bundesgesetzblatt oder anderen amtlichen Quellen.

Die hier angebotene Fassung enthält Hyperlinks auf entsprechende Stellen der HTML-4- und CSS-2-Spezifikation. Obwohl sich die BITV nicht ausdrücklich auf diese Versionen bezieht, sollen die Hyperlinks die Verständlichkeit der BITV verbessern, da HTML 4 (bzw. das inhaltlich äquivalente XHTML 1) und CSS 2 derzeit die verbreitetsten Versionen der jeweiligen Technik darstellen.

Aufbereitung: Stefan Mintert, Linkwerk

Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung - BITV)

BITV

Ausfertigungsdatum: 17.07.2002

Eingangsformel

Auf Grund des § 11 Abs. 1 Satz 2 des Behindertengleichstellungsgesetzes vom 27. April 2002 (BGBl. I S. 1467) verordnet das Bundesministerium des Innern im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung:

§ 1 Sachlicher Geltungsbereich

Die Verordnung gilt für:

  1. Internetauftritte und -angebote,

  2. Intranetauftritte und -angebote, die öffentlich zugänglich sind, und

  3. mittels Informationstechnik realisierte grafische Programmoberflächen, die öffentlich zugänglich sind,

der Behörden der Bundesverwaltung.

§ 2 Einzubeziehende Gruppen behinderter Menschen

Die Gestaltung von Angeboten der Informationstechnik (§ 1) nach dieser Verordnung ist dazu bestimmt, behinderten Menschen im Sinne des § 3 des Behindertengleichstellungsgesetzes, denen ohne die Erfüllung zusätzlicher Bedingungen die Nutzung der Informationstechnik nur eingeschränkt möglich ist, den Zugang dazu zu eröffnen.

§ 3 Anzuwendende Standards

Die Angebote der Informationstechnik (§ 1) sind gemäß der Anlage zu dieser Verordnung so zu gestalten, dass
  1. alle Angebote die unter Priorität I aufgeführten Anforderungen und Bedingungen erfüllen und

  2. zentrale Navigations- und Einstiegsangebote zusätzlich die unter Priorität II aufgeführten Anforderungen und Bedingungen berücksichtigen.

§ 4 Umsetzungsfristen für die Standards

(1) Die in § 1 dieser Verordnung genannten Angebote, die nach Inkrafttreten dieser Verordnung neu gestaltet oder in wesentlichen Bestandteilen oder größerem Umfang verändert oder angepasst werden, sind gemäß § 3 dieser Verordnung zu erstellen. Mindestens ein Zugangspfad zu den genannten Angeboten soll mit der Freischaltung dieser Angebote die Anforderungen und Bedingungen der Priorität I der Anlage zu dieser Verordnung erfüllen. Spätestens bis zum 31. Dezember 2005 müssen alle Zugangspfade zu den genannten Angeboten die Anforderungen und Bedingungen der Priorität I der Anlage dieser Verordnung erfüllen.

(2) Angebote, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung im Internet oder im Intranet (§ 1 Nr. 2) veröffentlicht wurden, sind bis zum 31. Dezember 2003 gemäß § 3 dieser Verordnung zu gestalten, wenn diese Angebote sich speziell an behinderte Menschen im Sinne des § 3 des Behindertengleichstellungsgesetzes richten.

(3) Soweit nicht Absatz 2 gilt, sind die Angebote, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung im Internet oder im Intranet (§ 1 Nr. 2) veröffentlicht wurden, bis zum 31. Dezember 2005 gemäß § 3 dieser Verordnung zu gestalten.

§ 5 Folgenabschätzung

Die Verordnung ist unter Berücksichtigung der technischen Entwicklung regelmäßig zu überprüfen. Sie wird spätestens nach Ablauf von drei Jahren nach ihrem Inkrafttreten auf ihre Wirkung überprüft.

§ 6 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.

Anlage (zu den §§ 3 und 4 Abs. 1)

Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2002, 2655 - 2662

Anlage (Teil 1)

Dieses Dokument enthält keine Vorgaben zur grundlegenden Technik, die für die Bereitstellung von elektronischen Inhalten und Informationen verwendet wird (Server, Router, Netzwerkarchitekturen und Protokolle, Betriebssysteme usw.) und hinsichtlich der zu verwendenden Benutzeragenten. Die Anforderungen und Bedingungen beziehen sich allein auf die der Nutzerin/dem Nutzer angebotenen elektronischen Inhalte und Informationen.
Die Anforderungen und Bedingungen dieser Anlage basieren grundsätzlich auf den Zugänglichkeitsrichtlinien für Web-Inhalte 1.0 (Web Content Accessibility Guidelines 1.0) des World Wide Web Consortiums vom 5. Mai 1999.
Die in Teil 1 dieser Anlage enthaltenen, bei ihrem ersten Auftreten im Text durch Unterstreichung kenntlich gemachten, grundlegenden technischen Fachbegriffe sind in Teil 2 dieser Anlage (Glossar) erläutert.
Priorität I
Anforderung 1 Für jeden Audio- oder visuellen Inhalt sind geeignete äquivalente Inhalte bereitzustellen, die den gleichen Zweck oder die gleiche Funktion wie der originäre Inhalt erfüllen.
Bedingung 1.1 Für jedes Nicht-Text-Element ist ein äquivalenter Text bereitzustellen. Dies gilt insbesondere für: Bilder, graphisch dargestellten Text einschließlich Symbolen, Regionen von Imagemaps, Animationen (z. B. animierte GIFs), Applets und programmierte Objekte, Zeichnungen, die auf der Verwendung von Zeichen und Symbolen des ASCII-Codes basieren (ASCII-Zeichnungen), Frames, Scripts, Bilder, die als Punkte in Listen verwendet werden, Platzhalter-Graphiken, graphische Buttons, Töne (abgespielt mit oder ohne Einwirkung des Benutzers), Audio-Dateien, die für sich allein stehen, Tonspuren von Videos und Videos.
  1.2 Für jede aktive Region einer serverseitigen Imagemap sind redundante Texthyperlinks bereitzustellen.
  1.3 Für Multimedia-Präsentationen ist eine Audio-Beschreibung der wichtigen Informationen der Videospur bereitzustellen.
  1.4 Für jede zeitgesteuerte Multimedia-Präsentation (insbesondere Film oder Animation) sind äquivalente Alternativen (z. B. Untertitel oder Audiobeschreibungen der Videospur) mit der Präsentation zu synchronisieren.
Anforderung 2 Texte und Graphiken müssen auch dann verständlich sein, wenn sie ohne Farbe betrachtet werden.
Bedingung 2.1 Alle mit Farbe dargestellten Informationen müssen auch ohne Farbe verfügbar sein, z. B. durch den Kontext oder die hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache.
  2.2 Bilder sind so zu gestalten, dass die Kombinationen aus Vordergrund- und Hintergrundfarbe auf einem Schwarz-Weiß-Bildschirm und bei der Betrachtung durch Menschen mit Farbfehlsichtigkeiten ausreichend kontrastieren.
Anforderung 3 Markup-Sprachen (insbesondere HTML) und Stylesheets sind entsprechend ihrer Spezifikationen und formalen Definitionen zu verwenden.
Bedingung 3.1 Soweit eine angemessene Markup-Sprache existiert, ist diese anstelle von Bildern zu verwenden, um Informationen darzustellen.
  3.2 Mittels Markup-Sprachen geschaffene Dokumente sind so zu erstellen und zu deklarieren, dass sie gegen veröffentliche formale Grammatiken validieren.
  3.3 Es sind Stylesheets zu verwenden, um die Text- und Bildgestaltung sowie die Präsentation von mittels Markup-Sprachen geschaffener Dokumente zu beeinflussen.
  3.4 Es sind relative anstelle von absoluten Einheiten in den Attributwerten der verwendeten Markup-Sprache und den Stylesheet-Property-Werten zu verwenden.
  3.5 Zur Darstellung der Struktur von mittels Markup-Sprachen geschaffener Dokumente sind Überschriften-Elemente zu verwenden.
  3.6 Zur Darstellung von Listen und Listenelementen sind die hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache zu verwenden.
  3.7 Zitate sind mittels der hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache zu kennzeichnen.
Anforderung 4 Sprachliche Besonderheiten wie Wechsel der Sprache oder Abkürzungen sind erkennbar zu machen.
Bedingung 4.1 Wechsel und Änderungen der vorherrschend verwendeten natürlichen Sprache sind kenntlich zu machen.
Anforderung 5 Tabellen sind mittels der vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache zu beschreiben und in der Regel nur zur Darstellung tabellarischer Daten zu verwenden.
Bedingung 5.1 In Tabellen, die tabellarische Daten darstellen, sind die Zeilen- und Spaltenüberschriften mittels der vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache zu kennzeichnen.
  5.2 Soweit Tabellen, die tabellarische Daten darstellen, zwei oder mehr Ebenen von Zeilen- und Spaltenüberschriften aufweisen, sind mittels der vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache Datenzellen und Überschriftenzellen einander zuzuordnen.
  5.3 Tabellen sind nicht für die Text- und Bildgestaltung zu verwenden, soweit sie nicht auch in linearisierter Form dargestellt werden können.
  5.4 Soweit Tabellen zur Text- und Bildgestaltung genutzt werden, sind keine der Strukturierung dienenden Elemente der verwendeten Markup-Sprache zur visuellen Formatierung zu verwenden.
Anforderung 6 Internetangebote müssen auch dann nutzbar sein, wenn der verwendete Benutzeragent neuere Technologien nicht unterstützt oder diese deaktiviert sind.
Bedingung 6.1 Es muss sichergestellt sein, dass mittels Markup-Sprachen geschaffene Dokumente verwendbar sind, wenn die zugeordneten Stylesheets deaktiviert sind.
  6.2 Es muss sichergestellt sein, dass Äquivalente für dynamischen Inhalt aktualisiert werden, wenn sich der dynamische Inhalt ändert.
  6.3 Es muss sichergestellt sein, dass mittels Markup-Sprachen geschaffene Dokumente verwendbar sind, wenn Scripts, Applets oder andere programmierte Objekte deaktiviert sind.
  6.4 Es muss sichergestellt sein, dass die Eingabebehandlung von Scripts, Applets oder anderen programmierten Objekten vom Eingabegerät unabhängig ist.
  6.5 Dynamische Inhalte müssen zugänglich sein. Insoweit dies nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand zu realisieren ist, sind gleichwertige alternative Angebote unter Verzicht auf dynamische Inhalte bereitzustellen.
Anforderung 7 Zeitgesteuerte Änderungen des Inhalts müssen durch die Nutzerin/den Nutzer kontrollierbar sein.
Bedingung 7.1 Bildschirmflackern ist zu vermeiden.
  7.2 Blinkender Inhalt ist zu vermeiden.
  7.3 Bewegung in mittels Markup-Sprachen geschaffener Dokumente ist entweder zu vermeiden oder es sind Mechanismen bereitzustellen, die der Nutzerin/dem Nutzer das Einfrieren der Bewegung oder die Änderung des Inhalts ermöglichen.
  7.4 Automatische periodische Aktualisierungen in mittels Markup-Sprachen geschaffener Dokumente sind zu vermeiden.
  7.5 Die Verwendung von Elementen der Markup-Sprache zur automatischen Weiterleitung ist zu vermeiden. Insofern auf eine automatische Weiterleitung nicht verzichtet werden kann, ist der Server entsprechend zu konfigurieren.
Anforderung 8 Die direkte Zugänglichkeit der in Internetangeboten eingebetteten Benutzerschnittstellen ist sicherzustellen.
Bedingung 8.1 Programmierte Elemente (insbesondere Scripts und (Applets) sind so zu gestalten, dass sie entweder direkt zugänglich oder kompatibel mit assistiven Technologien sind.
Anforderung 9 Internetangebote sind so zu gestalten, dass Funktionen unabhängig vom Eingabegerät oder Ausgabegerät nutzbar sind.
Bedingung 9.1 Es sind clientseitige Imagemaps bereitzustellen, es sei denn, die Regionen können mit den verfügbaren geometrischen Formen nicht definiert werden.
  9.2 Jedes über eine eigene Schnittstelle verfügende Element muss in geräteunabhängiger Weise bedient werden können.
  9.3 In Scripts sind logische anstelle von geräteabhängigen Event-Handlern zu spezifizieren.
Anforderung 10 Die Verwendbarkeit von nicht mehr dem jeweils aktuellen Stand der Technik entsprechenden assistiven Technologien und Browsern ist sicherzustellen, soweit der hiermit verbundene Aufwand nicht unverhältnismäßig ist.
Bedingung 10.1 Das Erscheinenlassen von Pop-Ups oder anderen Fenstern ist zu vermeiden. Die Nutzerin/der Nutzer ist über Wechsel der aktuellen Ansicht zu informieren.
  10.2 Bei allen Formular-Kontrollelementen mit implizit zugeordneten Beschriftungen ist dafür Sorge zu tragen, dass die Beschriftungen korrekt positioniert sind.
Anforderung 11 Die zur Erstellung des Internetangebots verwendeten Technologien sollen öffentlich zugänglich und vollständig dokumentiert sein, wie z. B. die vom World Wide Web Consortium entwickelten Technologien.
Bedingung 11.1 Es sind öffentlich zugängliche und vollständig dokumentierte Technologien in ihrer jeweils aktuellen Version zu verwenden, soweit dies für die Erfüllung der angestrebten Aufgabe angemessen ist.
  11.2 Die Verwendung von Funktionen, die durch die Herausgabe neuer Versionen überholt sind, ist zu vermeiden.
  11.3 Soweit auch nach bestem Bemühen die Erstellung eines barrierefreien Internetangebots nicht möglich ist, ist ein alternatives, barrierefreies Angebot zur Verfügung zu stellen, dass äquivalente Funktionalitäten und Informationen gleicher Aktualität enthält, soweit es die technischen Möglichkeiten zulassen. Bei Verwendung nicht barrierefreier Technologien sind diese zu ersetzen, sobald aufgrund der technologischen Entwicklung äquivalente, zugängliche Lösungen verfügbar und einsetzbar sind.
Anforderung 12 Der Nutzerin/dem Nutzer sind Informationen zum Kontext und zur Orientierung bereitzustellen.
Bedingung 12.1 Jeder Frame ist mit einem Titel zu versehen, um Navigation und Identifikation zu ermöglichen.
  12.2 Der Zweck von Frames und ihre Beziehung zueinander ist zu beschreiben, soweit dies nicht aus den verwendeten Titeln ersichtlich ist.
  12.3 Große Informationsblöcke sind mittels Elementen der verwendeten Markup-Sprache in leichter handhabbare Gruppen zu unterteilen.
  12.4 Beschriftungen sind genau ihren Kontrollelementen zuzuordnen.
Anforderung 13 Navigationsmechanismen sind übersichtlich und schlüssig zu gestalten.
Bedingung 13.1 Das Ziel jedes Hyperlinks muss auf eindeutige Weise identifizierbar sein.
  13.2 Es sind Metadaten bereitzustellen, um semantische Informationen zu Internetangeboten hinzuzufügen.
  13.3 Es sind Informationen zur allgemeinen Anordnung und Konzeption eines Internetangebots, z. B. mittels eines Inhaltsverzeichnisses oder einer Sitemap, bereitzustellen.
  13.4 Navigationsmechanismen müssen schlüssig und nachvollziehbar eingesetzt werden.
Anforderung 14 Das allgemeine Verständnis der angebotenen Inhalte ist durch angemessene Maßnahmen zu fördern.
Bedingung 14.1 Für jegliche Inhalte ist die klarste und einfachste Sprache zu verwenden, die angemessen ist.
Priorität II
Anforderung 1 Für jeden Audio- oder visuellen Inhalt sind geeignete äquivalente Inhalte bereitzustellen, die den gleichen Zweck oder die gleiche Funktion wie der originäre Inhalt erfüllen.
Bedingung 1.5 Für jede aktive Region einer clientseitigen Imagemap sind redundante Texthyperlinks bereitzustellen.
Anforderung 2 Texte und Graphiken müssen auch denn verständlich sein, wenn sie ohne Farbe betrachtet werden.
Bedingung 2.3 Texte sind so zu gestalten, dass die Kombinationen aus Vordergrund- und Hintergrundfarbe auf einem Schwarz-Weiß-Bildschirm und bei der Betrachtung durch Menschen mit Farbfehlsichtigkeiten ausreichend kontrastieren.
Anforderung 3 Markup-Sprachen (insbesondere HTML) und Stylesheets sind entsprechend ihrer Spezifikationen und formalen Definitionen zu verwenden.
Anforderung 4 Sprachliche Besonderheiten wie Wechsel der Sprache oder Abkürzungen sind erkennbar zu machen.
Bedingung 4.2 Abkürzungen und Akronyme sind an der Stelle ihres ersten Auftretens im Inhalt zu erläutern und durch die hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache kenntlich zu machen.
  4.3 Die vorherrschend verwendete natürliche Sprache ist durch die hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache kenntlich zu machen.
Anforderung 5 Tabellen sind mittels der vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache zu beschreiben und in der Regel nur zur Darstellung tabellarischer Daten zu verwenden.
Bedingung 5.5 Für Tabellen sind unter Verwendung der hierfür vorgesehenen Elemente der genutzten Markup-Sprache Zusammenfassungen bereitzustellen.
  5.6 Für Überschriftenzellen sind unter Verwendung der hierfür vorgesehenen Elemente der genutzten Markup-Sprache Abkürzungen bereitzustellen.
Anforderung 6 Internetangebote müssen auch dann nutzbar sein, wenn der verwendete Benutzeragent neuere Technologien nicht unterstützt oder diese deaktiviert sind.
Anforderung 7 Zeitgesteuerte Änderungen des Inhalts müssen durch die Nutzerin/den Nutzer kontrollierbar sein.
Anforderung 8 Die direkte Zugänglichkeit der in Internetangeboten eingebetteten Benutzerschnittstellen ist sicherzustellen.
Anforderung 9 Internetangebote sind so zu gestalten, dass Funktionen unabhängig vom Eingabegerät oder Ausgabegerät nutzbar sind.
Bedingung 9.4 Es ist eine mit der Tabulatortaste navigierbare, nachvollziehbare und schlüssige Reihenfolge von Hyperlinks, Formularkontrollelementen und Objekten festzulegen.
  9.5 Es sind Tastaturkurzbefehle für Hyperlinks, die für das Verständnis des Angebots von entscheidender Bedeutung sind (einschließlich solcher in clientseitigen Imagemaps), Formularkontrollelemente und Gruppen von Formularkontrollelementen bereitzustellen.
Anforderung 10 Die Verwendbarkeit von nicht mehr dem jeweils aktuellen Stand der Technik entsprechenden assistiven Technologien und Browsern ist sicherzustellen, soweit der hiermit verbundene Aufwand nicht unverhältnismäßig ist.
Bedingung 10.3 Für alle Tabellen, die Text in parallelen Spalten mit Zeilenumbruch enthalten, ist alternativ linearer Text bereitzustellen.
  10.4 Leere Kontrollelemente in Eingabefeldern und Textbereichen sind mit Platzhalterzeichen zu versehen.
  10.5 Nebeneinander liegende Hyperlinks sind durch von Leerzeichen umgebene, druckbare Zeichen zu trennen.
Anforderung 11 Die zur Erstellung des Internetangebots verwendeten Technologien sollen öffentlich zugänglich und vollständig dokumentiert sein, wie z. B. die vom World Wide Web Consortium entwickelten Technologien.
Bedingung 11.4 Der Nutzerin/dem Nutzer sind Informationen bereitzustellen, die es ihnen erlauben, Dokumente entsprechend ihren Vorgaben (z. B. Sprache) zu erhalten.
Anforderung 12 Der Nutzerin/dem Nutzer sind Informationen zum Kontext und zur Orientierung bereitzustellen.
Anforderung 13 Navigationsmechanismen sind übersichtlich und schlüssig zu gestalten.
Bedingung 13.5 Es sind Navigationsleisten bereitzustellen, um den verwendeten Navigationsmechanismus hervorzuheben und einen Zugriff darauf zu ermöglichen.
  13.6 Inhaltlich verwandte oder zusammenhängende Hyperlinks sind zu gruppieren. Die Gruppen sind eindeutig zu benennen und müssen einen Mechanismus enthalten, der das Umgehen der Gruppe ermöglicht.
  13.7 Soweit Suchfunktionen angeboten werden, sind der Nutzerin/dem Nutzer verschiedene Arten der Suche bereitzustellen.
  13.8 Es sind aussagekräftige Informationen am Anfang von inhaltlich zusammenhängenden Informationsblöcken (z. B. Absätzen, Listen) bereitzustellen, die eine Differenzierung ermöglichen.
  13.9 Soweit inhaltlich zusammenhängende Dokumente getrennt angeboten werden, sind Zusammenstellungen dieser Dokumente bereitzustellen.
  13.10 Es sind Mechanismen zum Umgehen von ASCII-Zeichnungen bereitzustellen.
Anforderung 14 Das allgemeine Verständnis der angebotenen Inhalte ist durch angemessene Maßnahmen zu fördern.
Bedingung 14.2 Text ist mit graphischen oder Audio-Präsentationen zu ergänzen, sofern dies das Verständnis der angebotenen Information fördert.
  14.3 Der gewählte Präsentationsstil ist durchgängig beizubehalten.

Anlage (Teil 2): Glossar

Applet Kurz für "Application". Meist in der Programmiersprache Java verfasstes, in ein Internetangebot eingefügtes Programm.
ASCII-Zeichnungen "American Standard Code For Information Interchange"; ein Zeichensatz, der es erlaubt, nummerischen Werten (Bytes) Zeichen der gebräuchlichen Schriftsprache zuzuordnen. ASCII-Zeichnungen sind Bilder, die durch die Kombination von Zeichen und Symbolen des ASCII-Zeichensatzes entstehen (z. B. Emoticons).
Assistive Technologien Software oder Hardware, die speziell entwickelt wurde, um behinderten Menschen bei ihren täglichen Aktivitäten zu helfen. Assistive Technologien sind z. B. Rollstühle, Lesegeräte, Geräte zum Greifen usw. Gängige assistive Technologien im Bereich der Vermittlung von Internetinhalten sind Screenreader, Bildschirmlupen, Sprachgeneratoren und Spracheingabe-Software, die in Verbindung mit graphischen Desktop-Browsern (neben anderen Benutzeragenten) eingesetzt werden. Assistive Hardware-Technologien sind u. a. alternative Tastaturen und Zeigegeräte.
Attributwert Befehle in Programmiersprachen können zusätzliche Angaben zur Beschreibung des Befehls in Form von Attributen enthalten. Diese Attribute können durch Wertangaben näher bestimmt werden.
Ausgabegerät Stellt der Nutzerin/dem Nutzer die verarbeiteten Daten zur Verfügung. Beispiele für Ausgabegeräte sind Monitore, Drucker, Lautsprecher oder Braille-Zeilen.
Benutzeragent Software zum Zugriff auf Internetinhalte; dies umfasst graphische Desktop-Browser, Text-Browser, Sprach-Browser, Mobiltelefone, Multimedia-Player und manche assistive Software-Technologien, die in Verbindung mit Browsern verwendet werden, wie etwa Screenreader, Bildschirmlupen und Spracherkennungssoftware.
Benutzerschnittstellen Ermöglichen Eingaben der Nutzerin/des Nutzers und legen deren Darstellung fest.
Browser Programm, das den Zugriff auf und die Darstellung von Angeboten im Internet erlaubt.
Button Mittels Graphiken dargestellte Schaltflächen.
Client, clientseitig Softwareprogramm in Netzwerken, in der Regel auf dem lokalen Computer der Nutzerin/des Nutzers, das von Servern bereitgestellte Dienste in Anspruch nimmt. Clients fordern entweder Daten von Servern an (z. B. Browser) oder versenden Daten an Server (z. B. E-Mail). Clientseitig ist eine Funktionalität dann, wenn sie auf dem Client ausgeführt wird.
Dynamische Inhalte Sammelbegriff für verschiedenartige Mechanismen, Inhalte während ihrer Anzeige dynamisch zu ändern, entweder automatisch oder durch Einwirken der Nutzerin/des Nutzers.
Eingabegeräte Ermöglicht die Interaktion mit dem elektronischen Medium. Beispiele für Eingabegeräte sind Tastaturen, Computer-Mäuse, Blindenschriftgeräte, Kopfstäbe oder Mikrophone.
Event-Handler "Ereignis-Behandler", werden meist als Attribute in Befehlen der HTML-Programmiersprache notiert und lösen bei Aktivierung durch die Nutzerin/den Nutzer eine vordefinierte Reaktion, in der Regel ein weiteres Programm (z. B. ein Script), aus.
Frames Definierbare Segmente, die den Anzeigebereich eines Browsers aufteilen. Jedes Anzeigesegment kann eigene Inhalte enthalten.
GIF "Graphics Interchange Format"; ein Dateiformat zur Darstellung von Graphiken. Animierte GIFs enthalten in einer Datei mehrere Graphiken, die nacheinander angezeigt werden und dadurch den Eindruck von Bewegung vermitteln.
HTML Siehe "Markup-Sprache".
Hyperlink Verweis in einem elektronischen Dokument auf ein beliebiges Verweisziel. Das Verweisziel kann sich in jeder über den elektronischen Datenaustausch erreichbaren Quelle befinden.
Imagemaps Verweis-sensitive Graphiken; Graphiken, die in Regionen mit zugeordneten Aktionen unterteilt wurden. Die Betätigung einer aktiven Region löst eine Aktion aus.
Linearisierte Tabelle Ein Verfahren der Tabellendarstellung, bei der die Inhalte der Zellen zu einer Folge von Absätzen werden. Die Absätze erscheinen in derselben Reihenfolge, in der die Zellen im ursprünglichen Dokument definiert sind.
Markup-Sprache "Auszeichnungssprachen"; Kategorie von Programmiersprachen, die z. B. HTML (Hyper Text Markup Language) oder XML (Extensible Markup Language) umfasst. Auszeichnungssprachen basieren auf der in der ISO-Norm 8879 festgelegten SGML (Standard Generalized Markup Language). Sie dienen, in ihren spezifischen Anwendungsgebieten, zur logischen Beschreibung von Inhalten, zum Datenaustausch oder zur Definition weiterer Auszeichnungssprachen.
Metadaten Informationen über die verwendeten Daten oder Inhalte.
Multimedia Die Verbindung mehrerer Medien wie Text, Bild, Ton oder dreidimensionaler Simulation zu einer geschlossenen elektronischen Präsentation.
Natürliche Sprache Gesprochene, geschriebene oder durch Zeichen dargestellte Sprachen wie Deutsch, aber auch Gebärdensprache oder Blindenschrift.
Pop-Ups Neu erscheinender Anzeigebereich bzw. Fenster. Durch die Nutzerin/den Nutzer in der Regel nicht zu steuernder Prozess.
Script In einer speziellen Programmiersprache ("Script-Sprache" wie z. B. JavaScript) verfasstes Programm.
Server, serverseitig Softwareprogramm, das auf einem Hostrechner ausgeführt wird und in Netzwerken anderen Rechnern, auf denen Clientsoftware ausgeführt wird, Dienste (z. B. Websites, E-Mail) zur Verfügung stellt. Serverseitig ist eine Funktionalität dann, wenn sie auf dem Server ausgeführt wird.
Sitemap Gesamtübersicht über den Aufbau eines Internetangebots.
Stylesheet, Stylesheet-Property-Wert CSS (Cascading Stylesheets) ist eine Ergänzungssprache zu HTML, die die Spezifizierung der Präsentation eines Dokumentes ermöglicht. Sie erlaubt das beliebige Formatieren einzelner HTML-Elemente oder das Definieren zentraler Formate in Dokumenten. Property-Werte enthalten Wertzuweisungen für die festgelegten Formate.
Tabellarische Daten Tabellen, die dazu verwendet werden, logische Beziehungen zwischen Daten zu repräsentieren, enthalten tabellarische Daten. Den Gegensatz hierzu bilden Tabellen, die nur der Formatierung bzw. Text- und Bildgestaltung von Dokumenten dienen.

Ein Linkwerk-Projekt

Webnews Feed Die wichtigsten Webfeeds auf einem Blick - zusammengestellt von <edition W3.de>

1. Sep 2010
Five XML Security Drafts Published
The XML Security Working Group has published five working drafts today. XML Signature 2.0, Canonical XML 2.0 and the XML Signature Streamable Profile of XPath 1.0 are part of an ongoing effort to rework XML Signature and Canonical XML in...[mehr] (Quelle: W3C News)
31. Aug 2010
Voice Extensible Markup Language (VoiceXML) 3.0 Draft Published
The Voice Browser Working Group has published a Working Draft of Voice Extensible Markup Language (VoiceXML) 3.0. Voice XML is used to create interactive media dialogs that feature synthesized speech, recognition of spoken and DTMF key input, telephony, mixed initiative...[mehr] (Quelle: W3C News)
30. Aug 2010
W3C Launches HTML Speech Incubator Group
W3C is pleased to announce the creation of the HTML Speech Incubator Group, whose mission is to determine the feasibility of integrating speech technology in HTML5 in a way that leverages the capabilities of both speech and HTML (e.g., DOM)...[mehr] (Quelle: W3C News)
19. Aug 2010
W3C Launches Web Performance Working Group
W3C has launched a new Web Performance Working Group, whose mission is to provide methods to measure aspects of application performance of user agent features and APIs. As Web browsers and their underlying engines include richer capabilities and become more...[mehr] (Quelle: W3C News)
17. Aug 2010
Contacts API Draft Published
The Device APIs and Policy Working Group has published a Working Draft of Contacts API. This specification defines the concept of a user's unified address book - where address book data may be sourced from a plurality of sources -...[mehr] (Quelle: W3C News)
17. Aug 2010
W3C Leads Discussion at TypeCon 2010 on New Open Web Font Format (WOFF)
W3C attends TypeCon 2010 this week for community discussion about Web Open File Format (WOFF), the new open format for enabling high-quality typography for the Web. WOFF expands the typographic palette available to Web designers, improving readability, accessibility, internationalization, branding,...[mehr] (Quelle: W3C News)
17. Aug 2010
Apps vs. the Web
There's an app for that, and you're the folks who are creating it. But should you design a web-based application, or an iPhone app? Each approach has pluses and minuses—not to mention legions of religiously rabid supporters. Apple promotes both approaches (they even gave the web a year-long head start before beginning to sell apps in the store), and the iPhone's Safari browser supports HTML5 and CSS3 and brags a fast JavaScript engine. Yet many companies and individuals with deep web expertise choose to create iPhone apps instead of web apps that can do the same thing. Explore both approaches and learn just about everything you'll need to know if you choose to create an iPhone app—from the lingo, to the development process, to the tricks that can smooth the path of doing business with Apple.[mehr] (Quelle: A List Apart)
17. Aug 2010
Good Help is Hard to Find
Help content gets no respect. For one thing, it is content, and our horse-before-cart industry is only now beginning to seriously tackle content strategy. For another, we assume that our site is so usable, nobody will ever need the help content anyway. Typically, no one is in charge of the help content and no strategy exists to keep it up to date. On most sites, help content is hard to find, poorly written, blames the user, and turns a mildly frustrating experience into a lousy one. It's time to rethink how we approach this part of our site. Done well, help content offers tremendous potential to earn customer loyalty. By learning to plan for and create useful help content, we can turn frustrated users into our company's biggest fans.[mehr] (Quelle: A List Apart)
15. Aug 2010
Privacy Workshop Participants Share Implementation Experience; User Behaviors
In July, W3C brought together participants across the industry for a privacy workshop (organized jointly with the PrimeLife EU project in London). Discussion topics included privacy-related implementation experience with the W3C geolocation API, and privacy icon and ruleset proposals for...[mehr] (Quelle: W3C News)
12. Aug 2010
Web Security Context: User Interface Guidelines is a W3C Recommendation
The Web Security Context Working Group has published a W3C Recommendation of Web Security Context: User Interface Guidelines. This specification deals with the trust decisions that users must make online, and with ways to support them in making safe and...[mehr] (Quelle: W3C News)
10. Aug 2010
W3C Invites Review of First Draft of The Messaging API
The Device APIs and Policy Working Group has published a First Public Working Draft of The Messaging API. The Messaging API defines a high-level interface to Messaging functionality, including SMS, MMS and Email. It includes APIs to create, send and...[mehr] (Quelle: W3C News)
10. Aug 2010
Call for Review: MathML 3.0; MathML for CSS Profile are Proposed Recommendations
The Math Working Group published two Proposed Recommendations today: Mathematical Markup Language (MathML) Version 3.0 and A MathML for CSS Profile. This first defines the Mathematical Markup Language, or MathML, which enables people to express mathematics in Web documents. The...[mehr] (Quelle: W3C News)
5. Aug 2010
Second Last Call for Seven Web Services Drafts
The Web Services Resource Access Working Group published seven Second Last Call Working Drafts for Web Services: Enumeration (WS-Enumeration), Event Descriptions (WS-EventDescriptions), Eventing (WS-Eventing), Fragment (WS-Fragment), Metadata Exchange (WS-MetadataExchange), SOAP Assertions (WS-SOAPAssertions), and Transfer (WS-Transfer). Comments welcome through 17 September...[mehr] (Quelle: W3C News)
3. Aug 2010
W3C Invites Implementations of XMLHttpRequest
The Web Applications Working Group invites implementation of the Candidate Recommendation of XMLHttpRequest. The XMLHttpRequest specification defines an API that provides scripted client functionality for transferring data between a client and a server. Learn more about the Rich Web Client...[mehr] (Quelle: W3C News)
3. Aug 2010
Drafts of RDFa Core 1.1 and XHTML+RDFa 1.1 Published
The RDFa Working Group has just published two Working Drafts: RDFa Core 1.1 and XHTML+RDFa 1.1. RDFa Core 1.1 is a specification for attributes to express structured data in any markup language. The embedded data already available in the markup...[mehr] (Quelle: W3C News)
3. Aug 2010
Kick Ass Kickoff Meetings
Too many kickoff meetings squander the busiest, most expensive people's time reiterating what everyone already knows. If every meeting is an opportunity, why waste your first one? By asking stakeholders tough questions before the kick-off, and using the meeting itself to explore ideas and build relationships, you can turn a room of mutually suspicious turf battlers into an energetic team with shared ownership of the end-product and the kind of bond that can sustain the group through the challenges ahead.[mehr] (Quelle: A List Apart)
3. Aug 2010
No One Nos: Learning to Say No to Bad Ideas
You can't create what clients need when you're too busy saying yes to everything they want. As a user experience designer, it's your job to say no to bad ideas and pointless practices. But getting to no is never easy. Proven techniques that can turn vocal negatives into positive experiences for you, the client, and most importantly, the end-user include citing best practices and simple but powerful business cases; proving your point with numbers; shifting focus from what to who; using the "positive no"; and, when necessary, pricing yourself out.[mehr] (Quelle: A List Apart)
29. Jul 2010
XHTML Modularization 1.1 - Second Edition is a W3C Recommendation
The XHTML2 Working Group has published a W3C Recommendation of XHTML Modularization 1.1 - Second Edition. XHTML Modularization is a tool for people who design markup languages. XHTML Modularization helps people design and manage markup language schemas and DTDs; it...[mehr] (Quelle: W3C News)
29. Jul 2010
Draft of Emotion Markup Language (EmotionML) 1.0 Published
The Multimodal Interaction Working Group has published a Working Draft of Emotion Markup Language (EmotionML) 1.0. As the web is becoming ubiquitous, interactive, and multimodal, technology needs to deal increasingly with human factors, including emotions. The present draft specification of...[mehr] (Quelle: W3C News)
3. Aug 2010
XHTML5 in a nutshell
The WHATWG Wiki portal has a nice section describing HTML vs. XHTML differences, as well as specifics of a polyglot HTML document that also would be able to serve HTML5 document as valid XML document. I'd like to review what it takes to transform an HTML5 polyglot document into a valid XHTML5 document: it appears, [...][mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)
20. Jul 2010
JavaScript Minification Part II
Variable naming can be a source of coding angst for humans trying to understand code. Once you’re sure that a human doesn’t need to interpret your JavaScript code, variables simply become generic placeholders for values. Nicholas C. Zakas shows us how to further minify JavaScript by replacing local variable names with the YUI Compressor.[mehr] (Quelle: A List Apart)
20. Jul 2010
SVG with a little help from Raphaël
Want to make fancy, interactive, scalable vector graphics (SVGs) that look beautiful at any resolution and degrade with grace? Brian Suda urges you to consider Raphaël for your SVG heavy lifting.[mehr] (Quelle: A List Apart)
6. Jul 2010
Prefix or Posthack
Vendor prefixes: Threat or menace? As browser support (including in IE9) encourages more of us to dive into CSS3, vendor prefixes such as -moz-border-radius and -webkit-animation may challenge our consciences, along with our patience. But while nobody particularly enjoys writing the same thing four or five times in a row, prefixes may actually accelerate the advancement and refinement of CSS. King of CSS Eric Meyer explains why.[mehr] (Quelle: A List Apart)
6. Jul 2010
Supersize that Background, Please!
Background images that fill the screen thrill marketers but waste bandwidth in devices with small viewports, and suffer from cropping and alignment problems in high-res and widescreen monitors. Instead of using a single fixed background size, a better solution would be to scale the image to make it fit different window sizes. And with CSS3 backgrounds and CSS3 media queries, we can do just that. Bobby van der Sluis shows how.[mehr] (Quelle: A List Apart)
22. Jun 2010
Stop Forking with CSS3
You may remember when JavaScript was a dark art. It earned that reputation because, in order to do anything with even the teensiest bit of cross-browser consistency, you had to fork your code for various versions of Netscape and IE. Today, thanks to web standards advocacy and diligent JavaScript library authors, our code is relatively fork-free. Alas, in our rush to use some of the features available in CSS3, we’ve fallen off the wagon. Enter Aaron Gustafson’s eCSStender, a JavaScript library that lets you use CSS3 properties and selectors while keeping your code fork- and hack-free.[mehr] (Quelle: A List Apart)
22. Jun 2010
Taking Advantage of HTML5 and CSS3 with Modernizr
Years ago, CSS browser support was patchy and buggy, and only daring web designers used CSS for layouts. Today, CSS layouts are commonplace and every browser supports them. But the same can't be said for CSS3 and HTML5. That's where Faruk Ateş’s Modernizr comes in. This open-source JavaScript library makes it easy to support different levels of experiences, based on the capabilities of each visitor’s browser. Learn how to take advantage of everything in HTML5 and CSS3 that is implemented in some browsers, without sacrificing control over the user experience in other browsers.[mehr] (Quelle: A List Apart)
10. May 2010
HTML5 Rationale document
I've started a page on the wiki to document the rationale for the decisions made about the HTML specification. There are two goals for this document: Explain why things are the way they are Explain the difference between multiple similar elements by providing example usages. One person can not possibly write the entire thing so [...][mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)
26. Jan 2010
What&#8217;s next in HTML, episode 2: who&#8217;s been peeing in my sandbox?
The topic this week is sandboxing untrusted content.[mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)
13. Jan 2010
What&#8217;s Next in HTML, episode 1
HTML5 is so last week.[mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)
8. Jan 2010
BITV mit Links zu HTML und CSS
Die Barrierefreiheit von Webseiten wird in Deutschland durch die &#8220;Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung&#8221;, kurz BITV geregelt. Wenngleich sich der Wirkungsbereich nur auf Seiten von Behörden erstreckt, hat die BITV auch eine große Bedeutung für Unternehmensseiten bekommen. Die BITV ist naturgemäß stellenweise abstrakt, ähnlich wie die verwandten englischen Texte des W3C. Um die Verständlichkeit zu erhöhen, haben wir eine [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)
7. Jan 2010
BITV auf <edition W3.de>

Als Ergänzung zu den Zugänglichkeitsrichtlinien für Web-Inhalte steht ab heute auch die BITV hier zur Verfügung.

(Quelle: <edition W3.de> Neuigkeiten)
11. Dec 2009
Cross-Browser: es wird immer besser – oder doch nicht?
Dem im März 2009 erschienenen Internet Explorer 8 wurde von Anfang an eine bessere Unterstützung von Webstandards bescheinigt. Wer Websites macht, wird das bestätigen können. Wer allerdings Javascript-Bibliotheken entwickelt, die von anderen auf ihren Seiten eingesetzt werden sollen, kann ein anderes Bild bekommen. Mit dem IE6 hat Microsoft die Unterscheidung in &#8220;Quirks Mode&#8221; und &#8220;Standard Mode&#8221; [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)
7. Dec 2009
ECMAScript 5 verabschiedet
Am 3. Dezember hat die Ecma die Verabschiedung von ECMAScript5 bekanntgegeben. Im Gegensatz zu manch anderem Standardisierungsgremium, bietet die Ecma ihre Standards kostenfrei zum Download auf der Webseite an: Für ECMAScript siehe Ecma-262. ECMAScript ist die standardisierte Form von Javascript und damit ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung des Web. Über die wichtigsten neuen Features von [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)
2. Dec 2009
XSLT-Schulung von Linkwerk - von Kunden ausgezeichnet
Einmal mehr dürfen wir uns über Bestnoten für unseren XSLT-Workshop freuen. In der vergangenen Woche haben wir eine XSLT-Schulung für einen neuen Kunden durchgeführt. Die Kundenbewertungen auf den Feedbackbögen zeichnet uns und unsere Leistung aus. In allen Punkten, von &#8220;Inhalt&#8221; über &#8220;Präsentation&#8221; und &#8220;Übungen&#8221; bis zur &#8220;Gesamtbewertung&#8221; bekommen wir sehr gute Noten. Darüber hinaus sagen unsere [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)
2. Dec 2009
Relaunch von <edition W3.de>

Heute geht eine überarbeitete Version der <edition W3.de> online.

(Quelle: <edition W3.de> Neuigkeiten)
22. Nov 2009
Das neue JavaScript — EcmaScript 5 kommt
Zum Jahresende wird die Verabschiedung von EcmaScript 5 erwartet. In der aktuellen Ausgabe der iX schreibe ich über die wichtigsten neuen Features. Für alle Leser des Artikels oder diejenigen, die sich selbst einen Eindruck verschaffen möchten, stelle ich im Folgenden die Quellen zusammen. Wikipedia: ECMAScript Allen Wirfs-Brock: Steps Toward Creating Compatible ECMAScript 5 Implementations Allen Wirfs-Brock: ECMAScript 5 [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)
20. Nov 2009
W3C sperrt Java aus
Heute habe ich bei der Arbeit mit einer XSLT-Engine an meinem Verstand gezweifelt. Die Aufgabe war einfach: Ein kleines Verarbeitungsskript für eine Webseite. Doch leider brach die Verarbeitung immer ab, weil der XSLT-Interpreter die DTD nicht vom Server des W3C laden konnte. Natürlich sollte man besser eine lokale DTD verwenden, dennoch war es überraschend, dass [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)
18. Nov 2009
Canonical Link
Die ursprüngliche Idee der Adressen im Web beinhaltet auch, dass man über eine Adressangabe eine Seite finden kann. Schließlich heißt der Fachbegriff nicht umsonst URI &#8212; Uniform Resource Identifier. Es gibt aber zahlreiche Beispiele, bei denen das nicht der Fall ist. Oft sind Session-IDs, Query-Parameter oder andere temporäre Informationen in der Adresse enthalten. Die machen [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)
13. Nov 2009
Implementation progress on the HTML5 &lt;ruby&gt; element
If you don't know what the HTML5 ruby element is, you might want to take a minute to first read the section about the ruby element in the HTML5 specification and/or the Wikipedia article on ruby characters. To quote from the HTML5 description of the ruby element: The ruby element allows one or more spans [...][mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)
3. Nov 2009
Talk Semantic Web, auf semanticoverflow.com
Es ist schön zu sehen, dass Semantic Web Technologien zunehmend zum Thema werden. Jüngster Zuwachs im Bereich der Semantic Web Community ist wohl semanticoverflow.com, eine Seite die sich ganz im stile ihres grossen Bruders stackoverflow.com der Aufgabe widmet Fragen rund um das Thema Semantic Web Community-basiert zu beantworten. Ich wünsche der Seite zumindest vergleichbaren Erfolg [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)
2. Nov 2009
Hilfe, mein Software-Agent hat Angst
Na ja, ganz so weit ist es noch nicht. Aber sollte ich mal einen persönlichen, autonomen und wirklich intelligenten Software-Agenten mein Eigen nennen, könnte er ja auch mal Angst haben, sich überlastet oder ausgebrannt fühlen. Das W3C arbeitet jedenfalls schon mal an der passenden Auszeichnungssprache: EmotionML. Wer jetzt glaubt, die Initiative sei genauso sinnvoll wie [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)
27. Oct 2009
HTML5 at Last Call
For a brief period today, there were no outstanding e-mails or bugs on the specs, and so I took that opportunity to transition us here at the WHATWG to the next stage of HTML5's development: Last Call! This affects three specs at the WHATWG: HTML5 Web Workers Microdata vocabularies There's also a version of the [...][mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)
27. Oct 2009
GeoCities schließt…
&#8230;und der ein oder andere mag sich fragen, was ist &#8220;GeoCities&#8221;? In der Frage ist zumindest die Antwort auf die Frage zu finden, weshalb Yahoo die Site dicht macht. &#8220;Wow, eine geschlossene Website, das ist&#8217;n Blogartikel wert!&#8221; &#8212; Die Tatsache ist wohl nicht bemerkenswert, allerdings ist der Artikel der L.A. Times lesenswert für alle, die sich [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)
20. Oct 2009
This Week in HTML5 &#8211; Episode 38
Topics this week include microdata, video and audio, and spec licensing.[mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)
9. Oct 2009
This Week in HTML5 &#8211; Episode 37
Topics this week include microdata, events, and document.head.[mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)
4. Oct 2009
Usability testing HTML5
Over the past few weeks, Google has been preparing and then running a usability study to test the microdata feature of HTML5. Methodology We first created three different variants based on the original microdata proposal: One based on what the spec said (documentation) One trying to put types in an explicit itemtype="" attribute and moving [...][mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)
31. Aug 2010
Sniffing for RSS 1.0 feeds served as text/html
It is unlikely that we will adopt IE's algorithm, since it seems unnecessarily pathological.[mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)