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Inhaltsverzeichnis
HTML-Frames gestatten Autoren die Darstellung von Dokumenten in mehreren Ansichten, die aus unterschiedlichen Fenstern oder Unterfenstern bestehen können. Mehrere Ansichten bieten dem Designer die Möglichkeit, bestimmte Informationen im Sichtfeld zu belassen, während andere Ansichten gescrollt oder ersetzt werden können. Zum Beispiel kann in einem Fenster ein Frame ein dauerhaft eingeblendetes Banner zeigen, ein zweiter kann ein Navigationsmenü enthalten und ein dritter das Hauptdokument, durch welches gescrollt werden kann, oder das durch die Navigation im zweiten Frame ersetzt werden kann.
Hier ist ein einfaches Frame-Dokument:
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Frameset//EN"
"http://www.w3.org/TR/html4/frameset.dtd">
<HTML>
<HEAD>
<TITLE>Ein einfaches Frameset-Dokument</TITLE>
</HEAD>
<FRAMESET cols="20%, 80%">
<FRAMESET rows="100, 200">
<FRAME src="inhalt_von_frame1.html">
<FRAME src="inhalt_von_frame2.gif">
</FRAMESET>
<FRAME src="inhalt_von_frame3.html">
<NOFRAMES>
<P>Dieses Frameset enthält:
<UL>
<LI><A href="inhalt_von_frame1.html">Prägnanter Inhalt</A>
<LI><IMG src="inhalt_von_frame2.gif" alt="Ein prägnantes Foto">
<LI><A href="inhalt_von_frame3.html">Anderer prägnanter Inhalt</A>
</UL>
</NOFRAMES>
</FRAMESET>
</HTML>
Es könnte ein Frame-Layout wie dieses erzeugen:

Kann das Benutzerprogramm keine Frames anzeigen oder ist es entsprechend konfiguriert, dass es keine Frames anzeigen soll, wird es den Inhalt des Elements NOFRAMES darstellen.
Ein HTML-Dokument, das ein Frame-Layout beschreibt (Frameset-Dokument genannt), hat ein anderes Aussehen als ein HTML-Dokument ohne Frames. Ein normales Dokument hat einen Abschnitt HEAD und einen BODY. Ein Frameset-Dokument hat einen HEAD-Abschnitt und ein FRAMESET statt des BODY.
Der FRAMESET-Abschnitt eines Dokuments gibt das Layout der Ansichten im Hauptfenster des Benutzerprogramms an. Zusätzlich kann der FRAMESET-Abschnitt ein NOFRAMES-Element enthalten, das alternativen Inhalt für Benutzerprogramme anbietet, die Frames nicht unterstützen oder so konfiguriert sind, dass sie keine Frames darstellen.
Elemente, die normalerweise im BODY-Element erscheinen würden, dürfen nicht vor dem ersten FRAMESET-Element stehen, sonst wird das FRAMESET ignoriert.
<![ %HTML.Frameset; [ <!ELEMENT FRAMESET - - ((FRAMESET|FRAME)+ & NOFRAMES?) -- window subdivision--> <!ATTLIST FRAMESET %coreattrs; -- id, class, style, title -- rows %MultiLengths; #IMPLIED -- list of lengths, default: 100% (1 row) -- cols %MultiLengths; #IMPLIED -- list of lengths, default: 100% (1 col) -- onload %Script; #IMPLIED -- all the frames have been loaded -- onunload %Script; #IMPLIED -- all the frames have been removed -- > ]]>
Attributdefinitionen
An anderer Stelle definierte Attribute
Das Element FRAMESET legt das Layout des Hauptfensters mit rechteckigen Unterfenstern fest.
Die Angabe des Attributs rows definiert die Anzahl der horizontalen Unterfenster in einem Frameset. Die Angabe des Attributs cols definiert die Anzahl der vertikalen Unterfenster. Zur Erzeugung eines Gitters können beide Attribute gleichzeitig angegeben werden.
Ist das Attribut rows nicht angegeben, erstreckt sich jede Spalte über die volle Länge der Seite. Ist das Attribut cols nicht angegeben, erstreckt sich jede Zeile über die gesamte Seitenbreite. Ist keines der Attribute angegeben, nimmt der Frame genau die Fläche der Seite ein.
Frames werden werden von links nach rechts für Spalten und von oben nach unten für Zeilen erzeugt. Sind beide Attribute angegeben, werden die Ansichten von links nach rechts in der ersten Reihe, von links nach rechts in der zweiten Reihe und so weiter erzeugt.
Das erste Beispiel teilt den Bildschirm vertikal in zwei Hälften (d.h., es wird eine obere und eine untere Hälfte erzeugt).
<FRAMESET rows="50%, 50%"> ...der Rest der Definition... </FRAMESET>
Anmerkung der Übersetzer:

Das nächste Beispiel erzeugt drei Spalten: die zweite hat eine festgelegte Breite von 250 Pixeln (nützlich um z.B. ein Bild mit bekannter Größe zu beherbergen). Die erste Spalte erhält 25% des übrig gebliebenen Platzes und die dritte erhält 75% davon:
<FRAMESET cols="1*,250,3*"> ...der Rest der Definition... </FRAMESET>
Anmerkung der Übersetzer:

Das nächste Beispiel erzeugt ein 2x3-Gitter mit Unterräumen:
<FRAMESET rows="30%,70%" cols="33%,34%,33%"> ...der Rest der Definition... </FRAMESET>
Anmerkung der Übersetzer:

Nehmen Sie für das folgende Beispiel an, ein Browser-Fenster sei aktuell 1000 Pixel hoch. Der ersten Ansicht werden 30% der gesamten Höhe zugeteilt (300 Pixel). Der zweiten Ansicht sind genau 400 Pixel Höhe zugewiesen. Das lässt 300 Pixel übrig, die unter den beiden verbliebenen Frames aufgeteilt werden müssen. Die Höhe des vierten Frames ist mit »2*« angegeben. Damit ist er zweimal so hoch wie der dritte Frame, dessen Höhe nur »*« (äquivalent zu »1*«) ist. Deshalb wird der dritte Frame 100 Pixel hoch sein und der vierte 200 Pixel.
<FRAMESET rows="30%,400,*,2*"> ...der Rest der Definition... </FRAMESET>
Absolute Längen, die in der Summe nicht 100% des tatsächlich zur Verfügung stehenden Raums ergeben, sollten vom Benutzerprogramm angeglichen werden. Sofern zu wenig angegeben ist, sollte der verbleibende Platz jeder Ansicht proportional hinzugefügt werden. Ist zuviel angegeben, sollte jede Ansicht in dem Verhältnis verkleinert werden, das ihrem angegebenen Anteil am gesamten Platz entspricht.
Framesets können beliebig tief verschachtelt werden.
Im folgenden Beispiel teilt der äußere FRAMESET den verfügbaren Raum in drei gleiche Spalten auf. Der innere FRAMESET teilt dann den zweiten Bereich in zwei Zeilen unterschiedlicher Höhe ein.
<FRAMESET cols="33%, 33%, 34%">
...Inhalt des ersten Frames...
<FRAMESET rows="40%, 50%">
...Inhalt des zweiten Frames, erste Zeile...
...Inhalt des zweiten Frames, zweite Zeile...
</FRAMESET>
...Inhalt des dritten Frames...
</FRAMESET>
Anmerkung der Übersetzer:

Autoren können Daten für mehrere Frames verwenden, wenn sie diese Daten über ein OBJECT-Element einfügen. Autoren sollten das Element OBJECT im HEAD-Element des Frameset-Dokuments angeben und es mit dem Attribut id benennen. Jedes Dokument, das Inhalt eines Frames im Frameset ist, kann sich auf diesen Bezeichner beziehen.
Das folgende Beispiel zeigt, wie sich ein Skript auf ein OBJECT-Element beziehen kann, das für einen ganzen Frameset definiert ist:
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Frameset//EN"
"http://www.w3.org/TR/html4/frameset.dtd">
<HTML>
<HEAD>
<TITLE>Dies ist ein Frameset mit OBJECT im HEAD</TITLE>
<!-- Dieses OBJECT wird nicht dargestellt! -->
<OBJECT id="myobject" data="data.bar"></OBJECT>
</HEAD>
<FRAMESET>
<FRAME src="bianca.html" name="bianca">
</FRAMESET>
</HTML>
<!-- In bianca.html -->
<HTML>
<HEAD>
<TITLE>Bianca's Seite</TITLE>
</HEAD>
<BODY>
...der Anfang des Dokuments...
<P>
<SCRIPT type="text/javascript">
parent.myobject.myproperty
</SCRIPT>
...der Rest des Dokuments...
</BODY>
</HTML>
Anmerkung der Übersetzer:
Mehr dazu, wie man in Skripten – hier konkret in JavaScript – Objekte, Funktionen u.ä. frame-übergreifend erreicht und benutzt, finden Sie in der FAQ auf der Homepage der deutschsprachigen Javascript-Newsgroup unter http://dcljs.de/faq/ in der Fragenliste unter »mehr Fenster und Frames - Kommunikation zwischen...«
<![ %HTML.Frameset; [ <!-- reserved frame names start with "_" otherwise starts with letter --> <!ELEMENT FRAME - O EMPTY -- subwindow --> <!ATTLIST FRAME %coreattrs; -- id, class, style, title -- longdesc %URI; #IMPLIED -- link to long description (complements title) -- name CDATA #IMPLIED -- name of frame for targetting -- src %URI; #IMPLIED -- source of frame content -- frameborder (1|0) 1 -- request frame borders? -- marginwidth %Pixels; #IMPLIED -- margin widths in pixels -- marginheight %Pixels; #IMPLIED -- margin height in pixels -- noresize (noresize) #IMPLIED -- allow users to resize frames? -- scrolling (yes|no|auto) auto -- scrollbar or none -- > ]]>
Attributdefinitionen
An anderer Stelle definierte Attribute
Das Element FRAME definiert den Inhalt und die Darstellung eines einzelnen Frames.
Das Attribut src gibt das Anfangsdokument an, das der Frame enthalten wird.
Das folgende HTML-Beispieldokument:
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Frameset//EN"
"http://www.w3.org/TR/html4/frameset.dtd">
<HTML>
<HEAD>
<TITLE>Ein Frameset-Dokument</TITLE>
</HEAD>
<FRAMESET cols="33%,33%,33%">
<FRAMESET rows="*,200">
<FRAME src="inhalt_von_frame1.html">
<FRAME src="inhalt_von_frame2.gif">
</FRAMESET>
<FRAME src="inhalt_von_frame3.html">
<FRAME src="inhalt_von_frame4.html">
</FRAMESET>
</HTML>
sollte ein Frame-Layout wie dieses erzeugen:

und das Benutzerprogramm veranlassen, jede Datei in eine eigene Ansicht zu laden.
Der Inhalt eines Frames darf nicht im gleichen Dokument sein wie die Definition des Frames.
UNGÜLTIGES
BEISPIEL:
Die folgende Definition eines Framesets ist kein gültiges
HTML, weil der Inhalt des zweiten Frames im gleichen Dokument ist
wie das Frameset.
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Frameset//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/frameset.dtd"> <HTML> <HEAD> <TITLE>Ein Frameset-Dokument</TITLE> </HEAD> <FRAMESET cols="50%,50%"> <FRAME src="inhalt_von_frame1.html"> <FRAME src="#anker_im_gleichen_dokument"> <NOFRAMES> ...etwas Text... <H2><A name="anker_im_gleichen_dokument">Wichtiger Abschnitt</A></H2> ...etwas Text... </NOFRAMES> </FRAMESET> </HTML>
Das folgende Beispiel veranschaulicht die Verwendung von dekorativen FRAME-Attributen. Wir geben an, dass Frame 1 keine Scroll-Balken erlauben wird. Frame 2 wird Abstand um seinen Inhalt herum lassen (anfangs eine Bild-Datei), die Frame-Größe wird nicht veränderbar sein. Es wird kein Rahmen zwischen den Frames 3 und 4 gezeichnet werden. Rahmen werden (durch Standardwerte) zwischen den Frames 1, 2 und 3 gezeichnet werden.
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Frameset//EN"
"http://www.w3.org/TR/html4/frameset.dtd">
<HTML>
<HEAD>
<TITLE>Ein Frameset-Dokument</TITLE>
</HEAD>
<FRAMESET cols="33%,33%,33%">
<FRAMESET rows="*,200">
<FRAME src="inhalt_von_frame1.html" scrolling="no">
<FRAME src="inhalt_von_frame2.gif"
marginwidth="10" marginheight="15"
noresize>
</FRAMESET>
<FRAME src="inhalt_von_frame3.html" frameborder="0">
<FRAME src="inhalt_von_frame4.html" frameborder="0">
</FRAMESET>
</HTML>
Anmerkung der Übersetzer:

Da für Frame 2 festgelegt ist, dass der Frame nicht in der Größe verändert werden darf, gilt das in diesem Fall auch für Frame 1: Frame 1 hat zwei Grenzen, eine nach unten zu Frame 2 und eine nach rechts zu Frame 3. Die Grenze zwischen Frame 1 und 2 darf nicht verändert werden (explizites »noresize« für diese Grenze von Frame 2). Die Grenze zwischen 1 und 3 ist aber die Verlängerung der Grenze zwischen 2 und 3. Die unterliegt ebenfalls dem Verbot.
Die nebenstehende Abbildung zeigt nur das Layout, nicht die
Einstellungen für Rahmen und Ränder.
Anmerkung: Informationen über die aktuelle Vorgehensweise, das Ziel eines Frames zu bestimmen, finden Sie in Anhang B unter »Anmerkungen zu Frames«.
Attributdefinitionen
Wird mit Hilfe des Attributs name ein Name für einen Frame angegeben, können Autoren diesen Frame als Ziel (»target«) für Links verwenden, die von anderen Elementen definiert werden. Das target-Attribut kann in Elementen angegeben werden, die Links erzeugen (A, LINK), in Imagemaps (AREA) und Formularen (FORM).
Informationen über reservierte Frame-Namen finden Sie in Abschnitt 6.16, »Namen von Ziel-Frames«.
Dieses Beispiel verdeutlicht, wie Ziele die dynamische
Veränderung des Frame-Inhalts gestatten. Zuerst definieren wir
ein Frameset im Dokument frameset.html, wie hier
gezeigt:
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Frameset//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/frameset.dtd"> <HTML> <HEAD> <TITLE>Ein Frameset-Dokument</TITLE> </HEAD> <FRAMESET cols="50%,50%"> <FRAME name="fixed" src="init_fixed.html"> <FRAME name="dynamic" src="init_dynamic.html"> </FRAMESET> </HTML>
Dann verweisen wir in init_dynamic.html auf den
Frame »dynamic«:
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN"
"http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd">
<HTML>
<HEAD>
<TITLE>Ein Dokument mit Ankern auf bestimmte Ziele</TITLE>
</HEAD>
<BODY>
...Anfang des Dokuments...
<P>Nun kannst Du weitergehen zu
<A href="dia2.html" target="dynamic">Dia 2.</A>
...mehr Dokumentinhalt...
<P>Das machst Du hervorragend. Nun weiter zu
<A href="dia3.html" target="dynamic">Dia 3.</A>
</BODY>
</HTML>
Die Aktivierung beider Links öffnet ein neues Dokument im Frame »dynamic«, während der andere Frame, »fixed«, seinen Ausgangsinhalt beibehält.
Anmerkung der Übersetzer:

Es gibt zur Zeit keine Möglichkeit, den gesamten Zustand eines Framesets in einem URI zu verschlüsseln. Deshalb erlauben viele Benutzerprogramme es nicht, ein Lesezeichen für ein Frameset zu setzen.
Geben viele Links im selben Dokument dasselbe Ziel an, ist es möglich, das Ziel einmal anzugeben und auf das target-Attribut in jedem einzelnen Element zu verzichten. Dies geschieht durch Angabe des target-Attributs im Element BASE.
Kehren wir zum vorherigen Beispiel zurück: Diesmal geben wir die Zielinformationen durch die Definition im Element BASE an und entfernen sie aus den A-Elementen.
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN"
"http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd">
<HTML>
<HEAD>
<TITLE>Ein Dokument mit BASE mit einem bestimmten Ziel</TITLE>
<BASE href="http://www.mycom.com/Slides" target="dynamic">
</HEAD>
<BODY>
...Anfang des Dokuments...
<P>Nun kannst Du weitergehen zu <A href="dia2.html">Dia 2.</A>
...mehr Dokumentinhalt...
<P>Das machst Du hervorragend. Nun weiter zu
<A href="dia3.html">Dia 3.</A>
</BODY>
</HTML>
Benutzerprogramme sollten den Ziel-Frame, in den die referenzierte Quelle geladen werden soll, der folgenden Vorgehensweisen entsprechend bestimmen (von höchster Priorität zu niedrigster):
F, dann sollte das
Benutzerprogramm ein neues Fenster und einen neuen Frame erzeugen,
dem Frame den Namen F zuweisen und die vom Element
bezeichnete Quelle in den neuen Frame laden.Benutzerprogramme können dem Benutzer einen Mechanismus zur Verfügung stellen, um das target-Attribut zu überschreiben.
Autoren sollten alternativen Inhalt für Benutzerprogramme vorhalten, die Frames nicht unterstützen oder so konfiguriert sind, dass sie Frames nicht anzeigen.
<![ %HTML.Frameset; [ <!ENTITY % noframes.content "(BODY) -(NOFRAMES)"> ]]> <!ENTITY % noframes.content "(%flow;)*"> <!ELEMENT NOFRAMES - - %noframes.content; -- alternate content container for non frame-based rendering --> <!ATTLIST NOFRAMES %attrs; -- %coreattrs, %i18n, %events -- >
Das Element NOFRAMES gibt Inhalt an, der nur von Benutzerprogrammen angezeigt werden sollte, die keine Frames unterstützen oder so konfiguriert sind, dass sie Frames nicht anzeigen. Benutzerprogramme, die Frames unterstützen, müssen den Inhalt einer NOFRAMES-Deklaration nur dann anzeigen, wenn sie so konfiguriert sind, dass sie Frames nicht anzeigen. Benutzerprogramme, die Frames nicht unterstützen, müssen den Inhalt von NOFRAMES in jedem Fall anzeigen.
Das Element NOFRAMES ist sowohl Teil der Transitional DTD als auch der Frameset DTD. In einem Dokument, das die Frameset DTD verwendet, kann NOFRAMES am Ende des FRAMESET-Abschnitts des Dokuments verwendet werden.
Zum Beispiel:
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Frameset//EN"
"http://www.w3.org/TR/html4/frameset.dtd">
<HTML>
<HEAD>
<TITLE>Ein Frameset-Dokument mit NOFRAMES</TITLE>
</HEAD>
<FRAMESET cols="50%, 50%">
<FRAME src="main.html">
<FRAME src="inhaltsverzeichnis.html">
<NOFRAMES>
<P>Hier ist die <A href="main-noframes.html">
Version des Dokuments ohne Frames.</A>
</NOFRAMES>
</FRAMESET>
</HTML>
NOFRAMES könnte zum Beispiel in einem Dokument verwendet werden, das die Quelle eines Frames ist und die Transitional DTD verwendet. Dies erlaubt es Autoren, den Zweck eines Dokuments zu erklären, falls es außerhalb eines Framesets betrachtet wird oder mit einem Benutzerprogramm, das keine Frames unterstützt.
Das Attribut longdesc gestattet es Autoren, Frame-Dokumente für Menschen zugänglicher zu machen, die keine visuellen Benutzerprogramme verwenden. Dieses Attribut bezeichnet eine Quelle, die eine lange Beschreibung für einen Frame liefert. Autoren sollten beachten, dass der Inhalt der langen Frame-Beschreibung an den Frame gebunden ist, nicht an den Inhalt des Frames. Weil der Inhalt mit der Zeit variieren kann, ist es möglich, dass die anfängliche lange Beschreibung für den späteren Inhalt keine Gültigkeit mehr besitzt. Insbesondere sollten Autoren eine Bilddatei nicht als einzigen Inhalt eines Frames verwenden.
Das folgende Frameset-Dokument beschreibt zwei Frames. Der linke Frame enthält ein Inhaltsverzeichnis und der rechte anfänglich das Bild eines Straußes:
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Frameset//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/frameset.dtd"> <HTML> <HEAD> <TITLE>Ein ärmlich gestaltetes Frameset-Dokument</TITLE> </HEAD> <FRAMESET cols="20%, 80%"> <FRAME src="inhaltsverzeichnis.html"> <FRAME src="strauss.gif" longdesc="strauss-desc.html"> </FRAMESET> </HTML>
Beachten Sie, dass dieses Bild unabhängig von irgendeinem HTML-Element in den Frame eingefügt wurde, so dass der Autor keine Möglichkeit hat, alternativen Text anzugeben als über das longdesc-Attribut. Verändert sich der Inhalt des rechten Frames (z.B. wenn der Benutzer eine Klapperschlange aus dem Inhaltsverzeichnis wählt), werden die Benutzer keinen textbasierten Zugang zum neuen Inhalt des Frames haben.
Deshalb sollten Autoren eine Bilddatei nicht direkt in einen Frame einfügen. Statt dessen sollte das Bild in einem separaten HTML-Dokument angegeben und dort mit entsprechendem alternativen Text kommentiert werden:
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Frameset//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/frameset.dtd"> <HTML> <HEAD> <TITLE>Ein wohlgestaltetes Frameset-Dokument</TITLE> </HEAD> <FRAMESET cols="20%, 80%"> <FRAME src="inhaltsverzeichnis.html"> <FRAME src="strauss-container.html"> </FRAMESET> </HTML>
<!-- In strauss-container.html: --> <HTML> <HEAD> <TITLE>Der schnelle und kraftvolle Strauß</TITLE> </HEAD> <P> <OBJECT data="ostrich.gif" type="image/gif"> Diese Strauße schmecken sicherlich gut! </OBJECT> </HTML>
<!ELEMENT IFRAME - - (%flow;)* -- inline subwindow --> <!ATTLIST IFRAME %coreattrs; -- id, class, style, title -- longdesc %URI; #IMPLIED -- link to long description (complements title) -- name CDATA #IMPLIED -- name of frame for targetting -- src %URI; #IMPLIED -- source of frame content -- frameborder (1|0) 1 -- request frame borders? -- marginwidth %Pixels; #IMPLIED -- margin widths in pixels -- marginheight %Pixels; #IMPLIED -- margin height in pixels -- scrolling (yes|no|auto) auto -- scrollbar or none -- align %IAlign; #IMPLIED -- vertical or horizontal alignment -- height %Length; #IMPLIED -- frame height -- width %Length; #IMPLIED -- frame width -- >
Attributdefinitionen
An anderer Stelle definierte Attribute
Die Information, die eingebettet werden soll, wird durch das Attribut src dieses Elements angegeben. Der Inhalt des IFRAME-Elements auf der anderen Seite, sollte nur von Benutzerprogrammen angezeigt werden, die keine Frames unterstützen oder die so konfiguriert sind, dass sie Frames nicht anzeigen.
In Benutzerprogrammen, die Frames unterstützen, wird das folgende Beispiel einen eingebetteten Frame, umgeben von einem Rahmen, inmitten des Texts einfügen:
<IFRAME src="foo.html" width="400" height="500"
scrolling="auto" frameborder="1">
[Ihr Benutzerprogramm unterstützt keine Frames oder ist derzeit nicht
konfiguriert, Frames anzuzeigen. Besuchen Sie jedoch
<A href="foo.html">das anzuzeigende Dokument</A>.]
</IFRAME>
Die Größe eingebetteter Frames kann nicht verändert werden (und deshalb akzeptieren sie das noresize-Attribut nicht).
Anmerkung: HTML-Dokumente können ebenso mit dem Element OBJECT in andere HTML-Dokumente eingebettet werden. Einzelheiten dazu finden Sie in Abschnitt 13.5, »Anmerkungen zu eingebetteten Dokumenten«.