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in deutscher Fassung
generiert werden: (a) Gesamtinhaltsverzeichnis (b) Index
Inhaltsverzeichnis
Dieser Abschnitt der Spezifikation beschreibt die Grunddatentypen, die als Inhalt eines Elements oder Wert eines Attributs vorkommen können.
Einührende Informationen darüber, wie die HTML-DTD zu lesen ist, finden Sie in Abschnitt 3, »Über SGML und HTML«.
Jede Definition eines Attributs enthält die Information darüber, ob innerhalb seines Wertes zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Die Information zu Groß- bzw. Kleinschreibung ist mit Hilfe folgender Schlüssel dargestellt:
Ist ein Attribut eine Liste, gelten, wenn nicht anders angegeben, die Schlüssel für alle Werte der Liste.
Die Dokumenttyp-Definition spezifiziert die Syntax der Inhalte von HTML-Elementen und der Werte von Attributen unter Verwendung von SGML-Tokens (z.B. PCDATA, CDATA, NAME, ID usw.). Die vollständige Definition ist in [ISO8879] zu finden. Nachfolgend eine Zusammenfassung der Schlüssel-Informationen:
Benutzerprogramme können führenden und nachfolgenden Leerraum (white space) in CDATA-Attributwerten ignorieren (z.B. kann » myval « als »myval« interpretiert werden). Autoren sollten Attributwerte nicht mit führendem oder nachfolgendem Leerraum deklarieren.
Für einige HTML 4-Attribute mit CDATA-Attributwerten erlegt die Spezifikation der Kollektion für das Attribut gültiger Werte zusätzliche Einschränkungen auf, die nicht durch die DTD ausgedrückt werden können.
Auch das STYLE- und SCRIPT-Element nutzen CDATA für ihr Datenmodell; für diese Elemente müssen Benutzerprogramme CDATA anders behandeln. Auszeichnungen und Entities müssen als purer Text angesehen und an die Anwendung gegeben werden, wie sie sind. Das erste Auftreten der Zeichenfolge »</« (öffnender Begrenzer des End-Tags, end tag open delimiter) wird als Ende des Elementinhalts angesehen. In gültigen Dokumenten wäre das der End-Tag des Elements.
Mehrere Attribute (in der DTD: %Text;) nehmen Text auf, der so angelegt ist, dass er für Menschen lesbar ist (»human readable«). Für einführende Informationen über Attribute lesen Sie bitte Abschnitt 3.3.2, »Attribute«.
Anmerkung der Übersetzer:
Eines dieser Attribute, das %Text; erwartet, ist das title-Attribut. Wie drei der zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Buches gängigen Browser den Link
<A href="www.edition-w3c.de/"
title="
Wert des
"title-Attributes""
>mein Link</A>
<!-- (Zwischen "Wert" und "des"
befinden sich zwei Tabulatorsprünge) -->
zeigen, ist in der Abbildung zu sehen.

Diese Spezifiaktion verwendet den Terminus URI, wie er in [URI] definiert ist (s.a. [RFC1630]).
Beachten Sie, dass URIs URLs (wie in [RFC1738] und [RFC1808] definiert) beinhalten.
Relative URIs werden unter Verwendung eines Basis-URIs in vollständige URIs aufgelöst. [RFC1808], Abschnitt 3 definiert den normativen Algorithmus für diesen Prozess. Mehr Informationen über Basis-URIs finden Sie im Abschnitt 12.4, »Pfadangaben: Das Base-Element« im Kapitel über Links.
URIs werden in der DTD durch den Parameter-Entity %URI; verkörpert.
Generell unterscheiden URIs ziwschen Groß- und Kleinschreibung. Es kann URIs oder Teile von URIs geben, in denen Groß- oder Kleinschreibung keine Rolle spielt (z.B. Namen von Maschinen), aber dies herauszufinden, wird nicht immer leicht sein. Benutzer sollten immer annehmen, dass URIs zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheiden (um auf der sicheren Seite zu sein).
Informationen über Nicht-ASCII-Zeichen in URI-Attributwerten finden Sie im Anhang B.
Der Typ »color« (%Color;) für Attributwerte verweist auf Farbdefinitionen, wie sie in [SRGB] spezifiziert sind. Ein Farbwert (color value) kann entweder eine Hexadezimalzahl (mit vorangestelltem Nummernzeichen) oder einer der folgenden 16 Farbnamen (color names) sein. Die Farbnamen unterscheiden nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung.
![]() | Black = »#000000« | ![]() | Green = »#008000« |
![]() | Silver = »#C0C0C0« | ![]() | Lime = »#00FF00« |
![]() | Gray = »#808080« | ![]() | Olive = »#808000« |
![]() | White = »#FFFFFF« | ![]() | Yellow = »#FFFF00« |
![]() | Maroon = »#800000« | ![]() | Navy = »#000080« |
![]() | Red = »#FF0000« | ![]() | Blue = »#0000FF« |
![]() | Purple = »#800080« | ![]() | Teal = »#008080« |
![]() | Fuchsia = »#FF00FF« | ![]() | Aqua = »#00FFFF« |
Dementsprechend beziehen sich sowohl »#800080« als auch »Purple« auf die Farbe »Purpur«.
Obwohl Farben Dokumenten merklich Informationswert hinzufügen und sie lesbarer machen können, bedenken Sie bitte die folgenden Richtlinien, wenn Sie Farben in Ihre Dokumente mit einbeziehen:
HTML spezifiziert drei Arten von Maßwerten für Attribute:
Für Maßwerte ist die Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinschreibung nicht relevant.
Anmerkung: Ein »Medientyp« (media type) (definiert in [RFC2045] und [RFC2046]) spezifiziert die Art der verlinkten Ressource. In Übereinstimmung mit dem allgemeinen Sprachgebrauch bevorzugt diese Spezifikation den Terminus »Inhaltstyp« (content type) gegenüber »Medientyp« (media type). Außerdem kann sich »Medientyp« in dieser Spezifikation auf das Medium beziehen, auf dem das Benutzerprogramm das Dokument darstellt.
Dieser Typ wird in der DTD durch %ContentType; dargestellt.
Inhaltstypen unterscheiden nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung.
Beispiele für Inhaltstypen sind »text/html«, »image/png«, »image/gif«, »video/mpeg«, »text/css« und »audio/basic«. Die aktuelle Liste der registrierten MIME-Typen finden Sie unter [MIMETYPES].
Der Wert von Attributen vom Typ Sprachcode (language code) (in der DTD: %LanguageCode) weist auf einen Sprachcode, wie er durch [RFC1766] Abschnitt 2 spezifiziert wird, hin. Informationen zur Spezifizierung von Sprachcodes in HTML finden Sie im Abschnitt 8.1.1, »Sprachcodes«. Leerräume sind im Sprachcode nicht erlaubt.
Sprachcodes unterscheiden nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung.
Die »charset«-Attribute (in der DTD: %Charset) verweisen auf eine Zeichenkodierung wie in Abschnitt 5.2, »Zeichenkodierungen« beschrieben. Die Werte müssen Zeichenfolgen aus der IANA-Registrierung sein (z.B. »euc-jp«) (s. [CHARSETS] für eine komplette Liste).
Namen von Zeichenkodierungen unterscheiden nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung.
Um die Zeichenkodierung einer externen Ressource zu bestimmen, müssen Benutzerprogramme die im Abschnitt 5.2.2, »Spezifizieren von Zeichenkodierungen« angeführten Schritte in der vorgegebenen Reihenfolge ausführen.
Bestimmte Attribute verlangen nach einem einzelnen Zeichen aus dem Dokumentzeichensatz (siehe Abschnitt 5.1). Diese Attribute sind vom Typ %Character in der DTD.
Einzelne Zeichen können mit Hilfe von Zeichenreferenzen (z.B. »&«) spezifiziert werden (siehe Abschnitt 5.3).
[ISO8601] gestattet viele Optionen und Variationen in der Darstellung von Datum und Zeit. Die augenblickliche Spezifikation verwendet für ihre Definition gültiger Datum/Zeit-Zeichenfolgen (date/time strings) (in der DTD: %Datetime) eines der im Profil [DATETIME] beschriebenen Formate .
Das Format ist:
YYYY-MM-DDThh:mm:ssTZDmit:
YYYY = vierstellige Angabe des Jahres
MM = zweistellige Monatsangabe (01=Januar usw.)
DD = zweistellige Angabe des Tags des Monats (01 bis 31)
hh = zweistellige Stundenangabe (00 bis 23) (am/pm sind nicht erlaubt)
mm = zweistellige Minutenangabe (00 bis 59)
ss = zweistellige Sekundenangabe (00 bis 59)
TZD = Zeitzonen-Kennzeichnung
Die Zeitzonen-Kennzeichnung ist eine von:
Exakt die hier gezeigten Komponenten mit exakt dieser Interpunktion müssen vorhanden sein. Beachten Sie, dass das »T« in der Zeichenfolge genau so vorkommen muss (es muss groß geschrieben werden), um den Beginn des Zeit-Elements wie in [ISO8601] spezifiziert anzuzeigen.
Wenn eine generierende Anwendung die Zeit nicht auf die Sekunde genau weiß, kann sie den Wert »00« für Sekunden benutzen (falls erforderlich analog für Minuten und Stunden).
Anmerkung: [DATETIME] geht nicht auf die Frage der Schaltsekunden ein.
Autoren können die nachfolgenden bekannten Linktypen verwenden -- hier aufgelistet mit ihrer üblichen Interpretation. In der DTD weist %LinkTypes auf eine durch Leerzeichen getrennte Liste von Linktypen. Leerraum-Zeichen (white space) sind innerhalb von Linktypen nicht erlaubt.
Diese Linktypen unterscheiden nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung. Zum Beispiel hat »Alternate« dieselbe Bedeutung wie »alternate«.
Benutzerprogramme, Suchmaschinen usw. können diese Linktypen auf verschiedenste Art interpretieren. Zum Beispiel können Benutzerprogramme den Zugriff auf verlinkte Dokumente über eine Navigationsleiste anbieten.
Autoren könnten den Wunsch haben, zusätzliche Linktypen, die nicht in dieser Spezifikation beschrieben sind, zu definieren. Wenn dem so ist, sollten sie ein Profile benutzen (siehe Abschnitt 7), um die für die Definition des Linktyps verwendeten Konventionen anzuführen. Siehe profile-Attribut des HEAD-Elements für mehr Details.
Anmerkung der Übersetzer:
Die Verwendung eines Linktyps sieht in der Praxis zum Beispiel so aus:
<link rel="stylesheet"
type="text/css"
href="textseite.css" />
Hier wird eine CSS-Datei durch das link-Element im Kopf der HTML-Datei mit der HTML-Datei verknüpft.
Weitergehende Erörterungen zu Linktypen finden Sie im Abschnitt 12, »Links«.
Nachfolgend sind die anerkannten Medien-Deskriptoren (in der DTD: %MediaDesc) aufgelistet.
Künftige HTML-Versionen können neue Werte einführen und parametrisierte Werte gestatten. Um die Einführung dieser Erweiterungen zu erleichtern, müssen konforme Benutzerprogramme in der Lage sein, den media-Attributwert folgendermaßen zu parsen:
media="screen, 3d-glasses, print and resolution > 90dpi"
abgebildet auf:
"screen" "3d-glasses" "print and resolution > 90dpi"
"screen" "3d-glasses" "print"
Anmerkung: Stylesheets können medienunabhängige Variationen beinhalten (z.B. das CSS-@media-Konstrukt). In solchen Fällen kann es passend sein, »media=all« zu verwenden.
Skript-Daten (in der DTD: %Script;) können den Inhalt des SCRIPT-Elements oder den Wert innerer (intrinsic) Ereignisattribute (siehe Abschnitt 18) bilden. Benutzerprogramme dürfen Skript-Daten nicht als HTML-Auszeichnung auswerten, sondern müssen sie statt dessen an die Script-Engine weiterreichen.
Ob zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird, hängt von Skript-Sprache ab.
Anmerkung der Übersetzer:
JavaScript unterscheidet zum Beispiel zwischen Groß- und Kleinschreibung, während VBScript das nicht tut. Das kleine Beispiel illustriert den Unterschied:
<SCRIPT type="text/javascript"> Nachricht = "World!"; nachricht = "Hello "; alert(nachricht + Nachricht); </SCRIPT> <SCRIPT type="text/vbscript"> Nachricht = "World!" nachricht = "Hello " msgBox nachricht & Nachricht </SCRIPT>
Das erste Skript (JavaScript) meldet sich mit »Hello World!«, weil »Nachricht« und »nachricht« zwei unterschiedliche Variablen bezeichen. Die Meldung des zweiten Skripts (VBScript) hingegen lautet »Hello Hello«, da nicht zwischen »Nachricht« und »nachricht« unterschieden wird.
Bite beachten Sie, dass Skript-Daten als Elementinhalt keine Zeichenreferenzen (siehe Abschnitt 5.3) enthalten können, Skript-Daten in Form von Attributwerten diese jedoch beinhalten dürfen. Der Anhang liefert weitere Informationen über die Spezifizierung von Nicht-HTML-Daten (siehe B.3.2).
Anmerkung der Übersetzer:
Im folgenden Beispiel wird der Benutzer bei Klick auf den Link mit »Grüß Gott« begrüßt werden, während die alert-Anweisung im SCRIPT-Element »Grüß Gott« unverändert, also mit unaufgelöstem Entity, wiedergibt
<SCRIPT type="text/javascript">
alert('Grüß Gott');
</SCRIPT>
<A href="http://edition-w3c.de"
onclick="alert('Grüß Gott')"
>http://edition-w3c.de</A>
Zurzeit gängige Browser verhalten sich hier durchaus korrekt.
Stylesheet-Daten (in der DTD: %StyleSheet;) können den Inhalt des STYLE-Elements oder den Wert des style-Attributs bilden. Benutzerprogramme dürfen Skript-Daten nicht als HTML-Auszeichnung auswerten.
Ob zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird hängt von der Stylesheet-Sprache ab.
Bite beachten Sie, dass Stylesheet-Daten als Elementinhalt keine Zeichenreferenzen (siehe Abschnitt 5.3) enthalten können, Stylesheet-Daten in Form von Attributwerten diese jedoch beinhalten dürfen. Der Anhang liefert weitere Informationen über die Spezifizierung von Nicht-HTML-Daten (siehe B.3.2).
Mit Ausnahme der weiter unten aufgelisteten reservierten Namen müssen Ziel-Frame-Namen (in der DTD: %FrameTarget;) mit einem alphabetischen Zeichen (a-zA-Z) beginnen. Benutzerprogramme sollten alle anderen Ziel-Namen ignorieren.
Die folgenden Ziel-Namen sind reserviert und haben besondere Bedeutungen.